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Fasten als Rheumapatient

Fasten als Rheumapatient

FASTEN ALS RHEUMAPATIENT – GEHT DAS?

Häufig hört man, dass Fasten gesund sei. Für eine gewisse Zeit auf feste Nahrung und Genussmittel zu verzichten, lässt meist schließlich nicht nur Pfunde purzeln, sondern kann – je nach Fastenart und persönlichem Verzicht – auch entgiftend wirken. Und beim Fasten kommt auch der ständig unterschwellig laufende Zellreinigungsprozess Autophagie in Schwung – es aktiviert das körpereigene Recycling. Doch kann Fasten auch Gelenkschmerzen ausschalten? Welche Rolle spielt das Körpergewicht? Gibt es spezielle Punkte, die Rheumapatientinnen und -patienten beachten sollten – und eignet sich für sie eher das Heilfasten nach Buchinger oder das Basenfasten?

Positiver Effekt bei Gelenkschmerzen

Tatsächlich gibt es Daten, die zeigen, dass ein- bis zweiwöchige Fastenkuren einen positiven Effekt auf Gelenkschmerzen haben können. Wissenschaftler vermuten, dass dies am körpereigenen Kortisol liegt, das der Körper während der Kur vermehrt ausschüttet – Betroffene produzieren sozusagen ihr eigenes Prednisolon-Präparat. Allerdings zeigt sich auch, dass dieser Effekt nicht von Dauer ist. Sind die entzündlichen Prozesse einer rheumatischen Erkrankung erst einmal in Gang gekommen, lassen sie sich nicht einfach wieder rückgängig machen. Doch wissenschaftliche Untersuchungen haben auch ergeben, dass sich Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen durch eine gesunde und vor allem pflanzliche Ernährung mit reichlich Vitaminen, Antioxidantien und Spurenelementen reduzieren lassen – und häufig verzichtet man beim Fasten schließlich auf tierische Produkte und ernährt sich überwiegend von Kräutertees und Gemüsebrühe.

Die bekanntesten Fastenmethoden:

  • Heilfasten: Beim echten Heilfasten steht zunächst eine Darmentleerung zum Abführen an. Danach wird ein paar Tage nur Wasser getrunken.
  • Heilfasten nach Buchinger: Nach der Darmentleerung am ersten Tag nehmen Fastende anschließend Gemüsebrühe, Obst- und Gemüsesäfte – oft gesüßt mit etwas Honig – und Flüssigkeit durch Kräutertees oder Wasser zu sich.
  • Intervallfasten: Bei dieser Form wird tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichtet – beispielsweise an zwei aufeinanderfolgenden Tagen oder etwa zwischen 17 und 10 Uhr.
  • Basenfasten: Dabei verzichten Anwender nicht auf Nahrung, sondern meiden nur typisch säurebildende Lebensmittel und nehmen ausschließlich basische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Sprossen und Kräuter zu sich.
Von Basen- bis Intervallfasten

Zu den bekanntesten und beliebtesten Fastenmethoden zählt das klassische Heilfasten nach Otto Buchinger. Dabei wird nicht komplett auf Nahrung verzichtet, sondern eine geringe Menge an Energie in Form von Gemüsebrühe und frisch gepressten Gemüse- oder Obstsäften dem Körper zugeführt. In geringem Umfang können auch Milchprodukte zu den ausgewählten Nahrungsmitteln gehören. Der Arzt und Naturheilkundler Buchinger erfuhr am eigenen Leib, dass ein Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren kann. Er litt selbst an Rheuma und nutzte das Fasten, um seine Beschwerden zu lindern. Andere setzen hingegen auf das Basenfasten, bei dem man für eine bestimmte Zeit auf säurebildende Lebensmittel verzichtet. Dazu zählen vor allem Getreideprodukte und Lebensmittel aus tierischem Eiweiß – es darf also auch feste Nahrung zu sich genommen werden. Durch den Verzicht gelangen keine entzündungsfördernden Stoffe in den Körper – gleichzeitig erhält der Körper durch die obst- und gemüsereiche Kost Antioxidantien wie Vitamin C und Beta-Carotin. Diese benötigen Rheumatiker, um die bei entzündlichen Prozessen vermehrt entstehenden Sauerstoffradikalen abzufangen.


Langfristige Ernährungsumstellung

Generell lässt sich eher empfehlen, langfristig die eigene Ernährung umzustellen. Teilweise gilt eine vegetarische oder vegane Ernährung als Wunderwaffe gegen rheumatische Erkrankungen. Dass diese Ernährungsformen die Krankheiten langfristig günstig beeinflussen, ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen. Hingegen zählt eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten und seltenem Fleischverzehr als vorteilhaft für Rheumatiker. Die Umstellung auf die Mittelmeerdiät lässt sich hier als konkretes Beispiel nennen. Dabei kommt selten Fleisch auf den Tisch, dafür spielen fettreiche Fische eine Rolle. Im Fischöl befindet sich Eicosapentaensäure (EPA) – eine Fettsäure, die Studien zufolge eine deutliche Besserung der Erkrankungen bewirkt. Zudem wird in der mediterranen Küche häufig mit Olivenöl und frischen Gewürzen und Kräutern gekocht.


Fasten mit dem Arzt besprechen

Bei Vorerkrankungen wie Rheuma sollten Patientinnen und Patienten eine geplante Fastenkur mit ihrem Arzt besprechen. Es besteht auch die Möglichkeit, in speziellen Kliniken unter ärztlicher Aufsicht zu fasten. Im Rahmen einer Reha-Maßnahme übernehmen bei bestimmten Krankheitsbildern die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. 

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