Verspannungen lösen leicht gemacht: Selbstmassage für jeden Tag
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Verspannungen im Nacken, ziehende Schmerzen im Rücken oder ein allgemeines Gefühl von Unruhe – wer kennt das nicht? Eine wohltuende Massage kann wahre Wunder wirken. Doch regelmäßige Termine bei professionellen Massagepraxen sind nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig. Die gute Nachricht: Man kann sich auch selbst helfen – ganz einfach mit Selbstmassage-Übungen. In der ayurvedischen Heilkunst ist Selbstmassage (Abhyanga) übrigens ein fester Bestandteil der täglichen Körperpflege. Es lohnt sich also, dem eigenen Wohlbefinden regelmäßig ein paar Minuten zu widmen.
Inhalt
Selbstmassage ist eine einfache, kostengünstige Möglichkeit, um Verspannungen zu lösen und das Körpergefühl zu verbessern. Ob als Ergänzung zu Sport, zur Stressreduktion oder einfach als kurze Pause im Alltag – Selbstmassage schenkt Ruhe und Entspannung, ohne viel Aufwand.
Massagebälle sind wahre Allroundtalente. Es gibt sie aus Gummi, Holz oder Kork – und sogar ein gewöhnlicher Tennisball kann gute Dienste leisten. Sie ermöglichen eine gezielte Anwendung, da der Druck durch das eigene Körpergewicht gesteuert werden kann.
So funktioniert’s:
Positionieren Sie den Ball an der gewünschten Körperstelle – z. B. unter dem Gesäß, am Rücken oder unter dem Fuß.
Nutzen Sie Ihr Körpergewicht, um langsam über die Region zu rollen.
Verweilen Sie auf verspannten Punkten und passen Sie den Druck so an, dass er für Sie angenehm ist.
Diese Methode eignet sich besonders für Rücken, Schultern und Gesäß. Igelbälle aus der Drogerie sind eine günstige und effektive Variante.
So funktioniert’s:
Positionieren Sie den Ball an der gewünschten Körperstelle – z. B. unter dem Gesäß, am Rücken oder unter dem Fuß.
Nutzen Sie Ihr Körpergewicht, um langsam über die Region zu rollen.
Verweilen Sie auf verspannten Punkten und passen Sie den Druck so an, dass er für Sie angenehm ist.
Diese Methode eignet sich besonders für Rücken, Schultern und Gesäß. Igelbälle aus der Drogerie sind eine günstige und effektive Variante.
Ayurveda ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem mit Wurzeln in der altindischen Heilkunde, das seit über 5.000 Jahren praktiziert wird. Es beruht auf dem Prinzip, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Grundlage ist die Lehre von den drei Lebensenergien, den sogenannten Doshas (Vata, Pitta und Kapha), deren Balance für Gesundheit und Wohlbefinden entscheidend ist. Prävention, tägliche Routinen und natürliche Heilmethoden stehen im Zentrum des ayurvedischen Denkens.
In dem Ayurveda spielt die Selbstmassage (Abhyanga) eine zentrale Rolle in der täglichen Gesundheitsroutine. Sie soll nicht nur die Durchblutung fördern, sondern auch das Nervensystem beruhigen, die Haut pflegen und das Immunsystem stärken. Bei der ayurvedischen Selbstmassage wird der ganze Körper von Kopf bis Fuß mit warmem Öl behandelt. Das Ritual dient der Entgiftung, der Selbstfürsorge und der Verbindung zum eigenen Körper.
Die Gesichtsmassage eignet sich ideal als Einstieg in die Welt der Selbstmassage. Sie kann morgens belebend und abends beruhigend wirken – mit oder ohne Öl.
So geht’s Schritt für Schritt:
1. Start am Scheitel: Geben Sie eine kleine Menge Öl auf Ihren Scheitel und massieren Sie in kleinen Kreisen Richtung Ohren.
2. Stirn und Augenpartie: Streichen Sie mit sanftem Druck von der Stirnmitte nach außen.
3. Wangen und Kinn: Wandern Sie ruhig und gleichmäßig über Wangen, Lippen und Kinn.
4. Kieferlinie: Massieren Sie sanft von der linken zur rechten Seite Ihres Unterkiefers.
5. Nacken: Mit leichtem Druck den Halsrücken hinab und ohne Druck wieder hinauf. Wiederholen Sie dies etwa zehnmal.
So geht’s Schritt für Schritt:
1. Start am Scheitel: Geben Sie eine kleine Menge Öl auf Ihren Scheitel und massieren Sie in kleinen Kreisen Richtung Ohren.
2. Stirn und Augenpartie: Streichen Sie mit sanftem Druck von der Stirnmitte nach außen.
3. Wangen und Kinn: Wandern Sie ruhig und gleichmäßig über Wangen, Lippen und Kinn.
4. Kieferlinie: Massieren Sie sanft von der linken zur rechten Seite Ihres Unterkiefers.
5. Nacken: Mit leichtem Druck den Halsrücken hinab und ohne Druck wieder hinauf. Wiederholen Sie dies etwa zehnmal.
Tipp:
Erwärmtes Öl fühlt sich besonders angenehm an und lässt sich besser verteilen. Wenn Sie kein Öl verwenden möchten, können Sie die Massage auch trocken durchführen.
Traditionell gibt es einige Kräuter im Ayurveda, die bei der Entspannung von innen unterstützen sollen:
Auch als „indischer Ginseng“ bekannt. Diese Wurzel ist eines der wichtigsten Adaptogene im Ayurveda und unterstützt den Körper dabei, besser mit Stress umzugehen. Sie solle beruhigend wirken, das Nervensystem stärken und erholsamen Schlaf fördern.
Ein klassisches „Medhya Rasayana“, also ein Mittel zur Förderung der geistigen Klarheit. Brahmi beruhigt den Geist, verbessert Konzentration und wird oft bei innerer Unruhe oder Schlafproblemen eingesetzt.
Dieses Wurzelextrakt gilt als stark beruhigend und wird traditionell bei Nervosität, Angst und Schlaflosigkeit verwendet. Es ist besonders für Vata- und Pitta-Typen geeignet.
Wirkt ausgleichend auf Körper und Geist, stärkt das Immunsystem und hilft, Stress zu reduzieren. Tulsi wird oft als Tee getrunken und gilt als „Elixier des Lebens“ im Ayurveda.
Eine Pflanze, die oft in Kombination mit Brahmi verwendet wird. Sie wirkt entspannend, nervenstärkend und wird traditionell bei Schlafstörungen eingesetzt.
Kleine Auszeit, große Wirkung
Selbstmassage ist weit mehr als eine kurzfristige Linderung bei Verspannungen. Sie ist ein Akt der Selbstfürsorge, der mit wenig Aufwand regelmäßig in den Alltag integriert werden kann. Ob mit einem Massageball oder als ayurvedisches Ritual – die kleinen Pausen zwischendurch helfen dabei, Stress abzubauen, Verspannungen zu lösen und sich wieder mehr mit dem eigenen Körper zu verbinden.
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